Evangelisches Altenhilfezentrum im Schlosspark zu Dülmen gGmbH
Topbild
kommissar. Einrichtungsleitung Andrea Eveld

Andrea Eveld
komm. Einrichtungsleitung
Tel. 0 25 94/7 88-0

Pflegedienstleitung Manuela Zietlow

Manuela Zietlow
Pflegedienstleitung
Tel. 0 25 94/78 81 61

Sozialer Dienst Christine Spannaus

Christine Held
Sozialer Dienst
Tel. 0 25 94/7 88-0

Praktikum fuer´s Ausland im AHZ

13.09.2016
DSC02380

EV. Altenhilfezentrum Dülmen – Bozen / Italien

 

 

 

 

Sophia Niewerth bereitet sich im Sozialen Dienst unseres Hauses auf einen Auslandsaufenthalt vor. Am Ende des Praktikums entstand folgendes Interview, welches auch in den Streiflichtern Dülmen erschienen ist:

 


Liebe Sophia, du machst im Sozialen Dienst des Ev. Altenhilfezentrums ein Schnupperpraktikum. Worauf bereitest du dich vor?

Ich werde am 1. September 2016 bis zum 31. August 2017 einen internationalen Freiwilligendienst in Bozen / Italien absolvieren. Vor Ort werde ich im Sozialen Dienst eines Altenheims eingesetzt, im sogenannten „Azienda servizi sociali“.

 

Wie muss ich mir das Jahr vorstellen? Fährst du alleine? Wo wohnst du? Wie wird dein Tag aussehen?

Zum Glück bin ich nicht alleine. Ich fahre mit einer Organisation, die mich gut begleitet, vorbereitet und jederzeit für mich da ist. Die Organisation heißt „ijgd“. Das Besondere ist, dass diese Organisation nur durch Spenden finanziert wird und ich vor Ort von einer Partnerorganisation betreut werde.

 

Wo wohnst du während der Zeit? Schläfst du bei einer Gastfamilie, oder…

Nein (lacht). Ich bekomme von meiner Einsatzstelle eine Unterkunft, die etwas außerhalb auf einem Berg liegt. Es handelt sich dabei um eine 2- Zimmerwohnung, welche ich mir mit zwei anderen Freiwilligen meiner Organisation teile. Außerdem bekomme ich von meiner Organisation Verpflegung und 150€ Aufwandsentschädigung.

 

Jetzt nehme ich mal an – wenn es nach Italien geht – dass du die Sprache sehr gut beherrschst und vor Ort nur noch den sogenannten „Feinschliff“ verpasst bekommst.

Ähm…na ja….(räusper). Ich hatte in der Schule ein wenig italienisch und kann mich ein bisschen verständigen, aber die Fachtermini und ein flüssiges Gespräch, gerade mit älteren Menschen, die vielleicht eine Art Dialekt sprechen, oder sich eh nur sehr leise mitteilen können, wird eine große Herausforderung. Aber ich bin da sehr zuversichtlich, da auch viele mitfahren, die kein italienisch beherrschen.

 

Wie stelle ich mir denn so einen Tag vor? Also bist du quasi Vollzeitmitarbeiterin und hast ja dann auch bestimmt Urlaub, oder machst was mit deiner Organisation.

So ganz genau weiß ich das selbst noch nicht. Das wird noch spannend genug (lacht). Ich weiß, dass ich von ca. 08:00 Uhr – 15:00 Uhr im Sozialen Dienst eingesetzt bin. Meine Aufgaben werden sein: Bewohner betreuen, sie im Alltag begleiten und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ich habe 3 Seminare während des Jahres, die von meiner Organisation aus festgeschrieben sind. Zu meinen Urlaubstagen kann ich noch nicht so viel sagen, nur so viel, dass ich überlege diese Tage aufzusparen, so dass ich zum Ende des Jahres den Urlaub nehme und ihn nutze um durch das Land zu reisen.

 

Konnten wir dich denn ein wenig auf dein bevorstehendes Jahr vorbereiten, oder hast du noch immer viele Fragezeichen im Kopf?

Ich bin sehr froh und euch sehr dankbar, dass ihr mir die Möglichkeit gegeben habt, dies Praktikum machen zu können und ich mitlaufen und mitarbeiten durfte. Ich freue mich jetzt richtig auf die Arbeit in Italien, da ich nicht mehr das Gefühl habe, ins „kalte Wasser“ geworfen zu werden. Ich gehe selbstbewusst und mit einem sehr guten Gefühl in mein Auslandsjahr.

Eines möchte ich noch sagen: Ich nehme super interessante Ideen zur Tagesgestaltung mit nach Italien. Ich war von der Herzlichkeit sehr beeindruckt, die ihr den Bewohnerinnen und Bewohnern entgegenbringt und von der Leichtigkeit, die versucht wird den Bewohnerinnen und Bewohnern mitzugeben.

Ich hoffe sehr, dass es in Italien ähnlich sein wird, wie bei euch. Die Atmosphäre im Haus, in eurem Team und im Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ist beeindruckend.

Vielen Dank

 

Liebe Sophia, wir haben zu danken. Vielen Dank für deine Unterstützung und Herzlichkeit. Halte uns zwischendurch auf dem Laufenden, denn auch wir sind sehr neugierig, wie die Kolleginnen und Kollegen in Italien arbeiten. Wir wünschen dir alles Gute und Gottes Segen. Wir freuen uns sehr von dir zu hören.

 

 

 

Dieses Gespräch wurde zwischen Christine Spannaus (Leitung Sozialer Dienst) und Sophia Niewerth (Teilnehmerin des internationalen Freiwilligendienstes) geführt.

 

Artikel aus den Streiflichtern, 24.08.2016

Aktuelles

18.11.2020

Martin Luther-Aktionswoche ...mehr
 

Unser Speiseplan

» zum Wochenplan

Unser Betreuungsangebot

» zum Wochenplan